Foto von Dr. Marcus Pittrof bei Patientenberatung

Endodontie

Die Wurzelkanalbehandlung – die moderne Art der Zahnerhaltung

Endodontie

DIE BEHANDLUNG

Die moderne Endodontie macht es möglich, dass ein – durch Karies, Fraktur oder Unfall – geschädigter Zahn langfristig erhalten werden kann. Auch beim Beschleifen der Zähne für Füllungen, Kronen oder Brücken kann es zu einer ungewollten Schädigung des Nervengewebes kommen. Im Zuge einer Wurzelkanalbehandlung wird der abgestorbene oder entzündete Nerv im Inneren des Zahnes entfernt, der entstandene Hohlraum aufwändig gesäubert und wieder aufgefüllt. Dies geschieht unter lokaler Betäubung vollkommen schmerzfrei.

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Endodontie

DIE REVISION

In einigen Fällen muss eine Wurzelkanalbehandlung erneuert werden. Diese Wiederholung bezeichnet man als Revision. Anhand einer Röntgenaufnahme stellen wir entzündliche Veränderungen an der Wurzel fest. Häufig ist eine Behandlung auch bei alten, unzureichenden Wurzelkanalfüllungen trotz Beschwerdefreiheit notwendig.
Bei einer Revision wird zunächst – unter Einsatz eines speziellen Mikroskops – das bereits vorhandene Füllungsmaterial aus dem Wurzelkanalsystem entfernt.
Im Anschluss wird es nach intensiver Desinfektion erneut bakteriendicht aufgefüllt.

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DER STIFT-AUFBAU

Ist der Zahn infolge einer Fraktur oder eines Kariesbefalls stark zerstört, braucht er in der Regel eine Krone.
Durch einen glasfaserverstärkten Stiftaufbau kann der Halt einer Krone auf einem wurzelkanalbehandelten Zahn deutlich verbessert werden.
Dieser Glasfaserstift wird mit Hightech-Kleber im Zahn verankert und liefert langfristige Stabilität.

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Fragen und Vorgehn

Wann benötige ich eine Wurzelkanalbehandlung? 


Eine Wurzelkanalbehandlung wird meistens dann notwendig, wenn Karies sich bis zum Zahnmark ausdehnt und Ihnen der Zahn Schmerzen bereitet. Auch im Rahmen des Beschleifens der Zähne für Füllungen, Kronen oder Inlays oder durch Unfälle kann es zu einer ungewollten Schädigung des Nervengewebes kommen.

Vorgehn bei einer Wurzelkanalbehandlung

Im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung wird das Zahnmark (Nervengewebe) entfernt und der entstandene Hohlraum sehr sorgfältig gereinigt, erweitert und mit entsprechenden gewebeverträglichen Materialien dicht verschlossen.

Muss mit Beschwerden gerechnet werden? 


Grundsätzlich nicht. Im Einzelfall kann eine starke Entzündung dazu führen, dass die Betäubungsspritze nicht zu 100% wirkt. In diesem Fall wird die Behandlung abgebrochen und ein Abklingen der Entzündung mit entsprechenden Medikamenten herbeigeführt. Nach einem Termin kann es durch die mechanische und chemische Reizung des Gewebes zu einer zeitlich begrenzten Schmerzreaktion kommen. Diese Beschwerden sind jedoch in der Regel durch ein Schmerzmittel problemlos zu kontrollieren.

Wie lange dauert eine Wurzelkanalbehandlung?

Das hängt sehr vom jeweilig zu behandelnden Zahn ab. Entsprechend der Anzahl der Wurzelkanäle (Zähne haben zwischen einem und vier Wurzelkanälen) benötigt der Behandler mehr Zeit. Manchmal ist es sinnvoll, die Behandlung auf mehrere Sitzungen zu verteilen.

Habe ich dann einen toten Zahn im Mund? 


Nein! Der Zahn ist nach wie vor fest mit Ihrem Knochen verwachsen. Ein Zahn besteht grundsätzlich weitestgehend aus anorganischem Material.

Folgen der Wurzelkanalbehandlung

Durch den Substanzverlust, den die Wurzelkanalbehandlung zur Folge hat, braucht der Zahn eventuell eine Krone. Sehr wichtig ist der bakteriendichte Verschluss während und nach der Wurzelkanalbehandlung. Ist das nicht gewährleistet, können erneut Bakterien in das Wurzelkanalsystem eindringen und einen Behandlungserfolg zunichte machen.

Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

Eine Wurzelspitzenresektion wird notwendig, wenn durch eine Wurzelkanalbehandlung ein Zahn nicht frei von Schmerzen ist. Die Ursache hierfür liegt z. B. an der Form der Wurzelkanäle, manchmal haben Wurzelkanäle ganz feine Seitenkanälchen, die nicht erkannt werden. Ob eine Wurzelspitzenresektion notwendig ist oder eine Wurzelkanalbehandung unter dem Operationsmikroskop auch zum gewünschten Behandlungserfolg führt, wird nach eingehender Untersuchung entschieden.

Was ist eine Revision? 


Als Revision bezeichnet man die Wiederholung einer bereits erfolgten Wurzelkanalbehandlung. Sie ist erforderlich, wenn Beschwerdefreiheit noch nicht erreicht werden konnte. Auch insuffiziente (z.B. „zu kurze“) Wurzelkanalfüllungen können bedeuten, dass die Behandlung wiederholt werden muss. Dies ist teilweise auch trotz Beschwerdefreiheit notwendig.

Risiken einer Wurzelkanalbehandlung


Mögliche Probleme im Zusammenhang mit Wurzelkanalbehandlungen sind u.a. das Abbrechen von Instrumenten, in sehr engen oder stark gekrümmten Wurzelkanälen. Häufig lassen sich solche „Problemzähne“ unter Zuhilfenahme des Operationsmikroskops trotzdem erfolgreich behandeln.

Bei der sehr intensiven Spülung des Wurzelkanals kann Spüllösung über die Wurzelspitze in den Kieferknochen gelangen. Um dies zu vermeiden, wird im Vorfeld die Länge mit einem speziellen Längenmessgerät sehr präzise ausgemessen.

Kann jeder Zahn behandelt werden? 


Unter bestimmten Umständen ist eine Wurzelkanalbehandlung nicht möglich. So kann es z. B. zu „Verkalkungen“ der Wurzelkanäle bis hin zum vollständigen Verschluss kommen. Auch kann eine Wurzelkanalbehandlung zwar technisch möglich sein, der Zahn an sich jedoch eine schlechte Prognose haben, sodass eine Behandlung nicht mehr sinnvoll ist.

DIE TECHNOLOGIE

NEUE DIMENSIONEN DER ENDODONTIE
IM 21. JAHRHUNDERT

Wurzelkanalbehandlung ist heute Hightech-Medizin: Zähne, die früher gezogen werden mussten, werden gerettet und langfristig erhalten!
Die wichtigsten Bereiche des Zahns liegen – von außen nicht sichtbar – im Kiefer verborgen.
Eine Erkrankung von Nerv und Wurzel erfordert eine besonders gründliche Behandlung.
Das verzweigte und teilweise schwer zugängliche Wurzelkanalsystem muss gründlich gereinigt werden,
denn nur wenn Gewebsreste und Bakterien vollständig entfert werden, wird der Zahn dauerhaft gerettet.
Oberflächlich ausgeführte Wurzelkanalfüllungen sind die häufigste Ursache für erneute Infektionen.
Bei ZAHNKULTUR ) arbeiten wir im Bereich der Endodontie mit modernsten Instrumenten, zum Beispiel mit dem Operationsmikroskop.
Bei den Wurzelfüllmethoden setzen wir auf innovative Verfahren.
Dadurch können wir selbst hoch komplizierte Wurzelkanalbehandlungen perfekt durchführen.

Portrait von Dr. Marcus Pittrof

Dr. Marcus pittrof

Tätigkeitsschwerpunkt endodontie

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